01
Der Unterschied zum Shorts-Schnitt
Dort entsteht ein Video für das Hochformat. Hier existiert das Video schon – die Arbeit ist die Auswahl. Ein Clip, der mitten in einem Gedanken beginnt, ist technisch sauber geschnitten und trotzdem unbrauchbar.
Leistung
Du hast das lange Video schon. Hier geht es nicht darum, es zu schneiden, sondern darum, die Stellen zu finden, die für sich allein funktionieren – und jede davon als eigenständigen Clip aufzubereiten.
Geplant, noch nicht gebaut
Die Auswahl guter Stellen ist die offene Forschungsfrage, nicht der Schnitt. Der Schnitt selbst läuft; woran erkannt wird, welche Passage für sich trägt, ist noch nicht abgenommen. Deshalb: geplant.
01
Dort entsteht ein Video für das Hochformat. Hier existiert das Video schon – die Arbeit ist die Auswahl. Ein Clip, der mitten in einem Gedanken beginnt, ist technisch sauber geschnitten und trotzdem unbrauchbar.
02
Sie braucht einen eigenen Anfang, einen abgeschlossenen Gedanken und ein Ende, das nicht wie ein Abbruch klingt. Das steht nicht in der Tonspur, sondern im Gesagten – deshalb ist der Wortstrom die Grundlage und nicht der Pegel.
03
Mehrere Vorschläge mit Anfang und Ende, jeder als eigener Clip im gewünschten Format, mit Untertiteln. Du entscheidest, welche davon veröffentlicht werden.
04
Das lange Video bleibt, wie es ist. Die Clips sind ein zweiter Auftrag auf demselben Material und schreiben nichts zurück.
Woran es hängt
Nach Lautstärke oder Bewegung zu suchen findet die auffälligen Stellen, nicht die verständlichen – die beste Passage eines Erklärvideos ist oft die ruhigste. Deshalb ist die Auswahl hier als offene Frage gekennzeichnet und nicht als Funktion: Wir wollen sie an echtem Material messen können, bevor wir sie versprechen. Ein Vorschlagsmodus, in dem du entscheidest, kommt vor jeder Automatik.