Leistung

Hochformat, das man zu Ende schaut

Ein Short ist kein kurzes Video, sondern ein anderes Format. Neun zu sechzehn, Untertitel als tragendes Gestaltungsmittel, und die ersten zwei Sekunden entscheiden alles. cutbot schneidet dafür eigens – nicht denselben Schnitt in schmal.

Geplant, noch nicht gebaut

Der öffentliche 9:16-Pfad ist noch nicht funktional abgenommen. Vertikale Ausgabeprofile, wortgenaue Untertitel und der wortweise Hook stehen; die vollständige Abnahme steht aus. Was hier beschrieben ist, ist deshalb als geplant gekennzeichnet.

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Für wen

Für Creator, die auf Reels, Shorts und TikTok veröffentlichen und dafür nicht jedes Mal von vorn in einer Timeline anfangen wollen.

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Warum nicht einfach beschneiden

Ein 16:9-Bild in 9:16 zu stellen wirft zwei Drittel der Bildbreite weg. Welches Drittel bleibt, entscheidet, ob der Sprecher im Bild ist oder halb daneben – das ist eine Messung und keine feste Regel.

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Untertitel sind hier kein Zusatz

Ein großer Teil schaut ohne Ton. Die Untertitel entstehen deshalb wortgenau aus derselben Spracherkennung, aus der auch der Schnitt kommt – sie können gar nicht auseinanderlaufen.

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Der Hook

Die ersten Sekunden bekommen eine eigene Behandlung: einzelne Wörter erscheinen betont im Takt der Sprache, statt als ruhige Zeile mitzulaufen.

So läuft es ab

  1. 01Material hochladen – hochkant gedreht oder quer, beides geht.
  2. 02Format und Markenprofil wählen: Farben, Schrift, Untertitel-Stil, Effektdichte.
  3. 03cutbot misst bei Querformat, wo im Bild die sprechende Person steht, und leitet daraus den Ausschnitt ab.
  4. 04Schnitt und Vorschau prüfen, Untertitel-Schreibweise bei Bedarf über einen Hinweis im Profil korrigieren.
  5. 05In voller Größe rechnen und herunterladen.

Woran es hängt

Ein fester Ausschnitt ist die falsche Antwort, sobald sich jemand bewegt.

Wir messen die Bewegung im Bild und leiten daraus ab, wo der Ausschnitt sitzen muss. Zwei Zahlen entscheiden, ob man dem Ergebnis trauen darf: wie viel Bewegung im Ausschnitt liegt, und wie weit die Einzelmessungen über die Zeit auseinandergehen. Wandert der Sprecher, ist ein fester Ausschnitt nachweislich falsch und es braucht eine Fahrt. Ein ehrliches Achselzucken ist an dieser Stelle besser als ein Ausschnitt, der den Kopf abschneidet – deshalb sagt die Messung auch, wenn sie kein Urteil hat.